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Häufige Fragen Welche Dokumente sind im EPD gespeichert?

Das EPD enthält diejenigen Informationen, die für Ihre Behandlung wichtig sind. Sowohl Gesundheitsfachpersonen als auch Sie selbst können Dokumente im EPD speichern.

Wichtig für andere Gesundheitsfachpersonen

Im EPD sind Dokumente gespeichert, die als «behandlungsrelevant» gelten. Damit sind Informationen gemeint, die für Ihre Weiterbehandlung bei anderen Gesundheitsfachpersonen wichtig sind. Welche Informationen dazugehören, entscheidet die behandelnde Gesundheitsfachperson.

Beispiel Austrittsbericht

Beispielsweise legt die Pflegefachperson des Spitals den Austrittsbericht im EPD ab, damit die Spitex-Mitarbeiterin weiss, worauf sie bei der Pflege einer Patientin achten muss.

Widerspruch möglich

Sie können allerdings verlangen, dass bestimmte Dokumente nicht in Ihrem EPD erfasst werden, oder können bereits abgelegte Dokumente wieder selbst löschen. Ausserdem können Sie eigene Dokumente im EPD ablegen, wenn diese aus Ihrer Sicht wichtig sind.

Beispiel-Dokumente ...

 ... von Gesundheitsfachpersonen

  • Aktuelle Medikationsliste
  • Spitalaustrittsbericht nach einer Operation
  • Ultraschallbefund der Frauenärztin
  • Pflegebericht der Spitex
  • Aktualisierter Impfausweis
  • Hinweise auf bekannte Allergien
  • Röntgenbilder

Wenn Gesundheitsfachpersonen bestehende Dokumente aktualisieren, bleiben frühere Versionen im EPD verfügbar.

... die Sie selbst ablegen können

  • Früherer Röntgenbericht oder Laborbefund
  • Selbstständig geführtes Schmerztagebuch
  • Blutdruckwerte aus einer App
  • Brillenrezept
  • Patientenverfügung
  • Organspendeausweis

Zuletzt geändert am 23.08.2018

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