Wissens-Check für das elektronische Patientendossier (EPD)

Ein EPD eröffnen – aber wo?

Das EPD wird in der Schweiz dezentral eingeführt. Es gibt nicht nur eine, sondern mehrere regionale und nationale Umsetzungen, die offiziell zertifiziert werden – nach den schweizweit gleichen Regeln und Gesetzen. 

Schweizer Karte mit regelmässig verteilten Symbolen für etwa 10 EPD-Anbieter. Alle sind vernetzt.

Getragen von Gesundheitseinrichtungen

Anbieter eines EPD sind Zusammenschlüsse von Gesundheitsfachpersonen und ihren Einrichtungen: etwa Spitäler, Pflegeheime, Geburtshäuser, Arztpraxen, Apotheken, Spitex-Dienste oder Rehabilitationskliniken.

Regional oder national

Die EPD-Anbieter können dezentral oder auf nationaler Ebene entstehen. Weil es verschiedene EPD-Anbieter gibt, wird das EPD nicht überall gleich aussehen.

Ein EPD eröffnen

Sobald es erste zertifizierte EPD-Anbieter gibt, finden Sie auf dieser Webseite eine Übersicht. Um ein EPD zu eröffnen, müssen Sie schriftlich einwilligen. Danach erhalten Sie eine eindeutige Nummer zur Identifizierung. Dafür ist die Angabe Ihrer AHV-Nummer notwendig.

EPD-Anbieter wechseln

Sie können den Anbieter des EPD jederzeit wechseln. Dabei ist wichtig zu wissen:

  • Die Dokumente in Ihrem EPD bleiben bestehen.
  • Hingegen müssen Sie die Zugriffsberechtigungen neu einstellen, die Stellvertreter nochmals registrieren und auch die Ermächtigungen für die Weitergabe der Zugriffsrechte neu erteilen.

Wissens-Check
Kann ich mein EPD auch in anderen Regionen mit anderen Anbietern nutzen?

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Zuletzt geändert am 28.05.2019